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Jenischpark

 
Alter Baum auf einer sanften Anhöhe in Wiesenflächen, die von einem Weg durchzogen sind

Durch die Geschichte wandeln

Der Park wurde nach seinem vorherigen Besitzer, Senator Jenisch benannt. Die Anlage wurde 1927 von der Stadt Altona gepachtet und 1939 von der Stadt Hamburg erworben. Ab 1785 erwarb der Hamburger Kaufmann Caspar Voght mehrere Höfe, die er zu einer Musterlandwirtschaft nach englischem Vorbild anlegen ließ. Diese Ornamented Farm entsprach dem romantischen Bild idealer Landwirtschaft der damaligen Epoche.             

Ein Augenschmaus für Gartenfans

Das rund 42 Hektar große, hügelige Gelände im Englischen Landschaftsstil gestaltet, bietet zahlreiche geschwungene Wege mit Sichtachsen zu entlegenen Punkten. Die Knüppelbrücke führt über die Höhenunterschiede im Gelände. In der Moos-Hütte kann der Spaziergänger rasten. Die Instenhäuser in der Nähe des Herrenhauses sind Wohnhäuser der damaligen Landarbeiter. Der Belt Walk führt zum Rand der Grünanlage. Eine besonders schöne Aussicht öffnet sich von der Front des Jenisch-Hauses über die Elbe.

Geometrisch gestaltete Staudenbeete im Eingangsbereich am Hochrad erfreuen nicht nur den Besucher, sondern auch viele Insekten. Das Schaugewächshaus im Jenischpark ist zeitweise geöffnet, ein Besuch lohnt sich.
     
Das Jenisch-Haus ist seit 1936 ein Museum und bietet seit 1955 Einblicke in die hanseatische Wohnkultur des 19. Jahrhunderts. Die Entwürfe für das Haus sind ebenfalls dort ausgestellt.
    

 

Sie finden den Jenischpark:

Eingang Weiße Mauer, Hochrad 75, 22605 Hamburg
S-Bahn Linie S11 – Klein Flottbek

 

Der Jenischpark ist gut ausgeschildert und frei zugänglich.

 

Eingang Kaisertor und Parkwärterhaus, Holztwiete 25, 22605 Hamburg

S-Bahn Linie S11 – Othmarschen
Bus Linien 286 – Holztwiete
Bus Linien  15 – Parkstraße

Eingang Teufelsbrück/Elbchaussee, 22605 Hamburg

Bus Linien 15, 21 – Teufelsbrück
Fähre 64 – Teufelsbrück

 

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