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Steenkampsiedlung | Gartenstadt

 
Ein hohes Wohnhaus mit Anbau, Sprossenfenster und grüne Rankpflanzen sorgen für ansprechende Optik

Eine Stadt im Grünen

Auf einem "steinigen Feld", dem Steenkamp, begannen 1914 erste Bauarbeiten der Wohnsiedlung im Riemenschneiderstieg. Die Gedanken der Reformbewegung flossen in die Planung der Gartenstadt ein.
Unterschiedliche Baustile in der Steenkampsiedlung zeugen von mehreren Bauabschnitten, in der die Wohneinheiten zwischen 1914-1926 errichtet wurden. Das dicht besiedelte Altona benötigte Raum für die Heimkehrer aus dem Ersten Weltkrieg. Wohnen im Grünen, mit großem Garten, der zur Selbstversorgung genutzt werden kann, so war der Plan. Dem Gartenstadtgedanken folgend wurde die Infrastruktur in die Gestaltung einbezogen. Läden, Praxen, Schulen, Werkstätten und Gemeinschaftsflächen sollten zur Wohnqualität in der "Heimstätte" beitragen.

Zahlreiche Anregungen für Gartenfans

Der Gartenfreund kann durch die, unter Milieuschutz stehende, Siedlung spazieren. Die gewachsenen Gärten mit vielen Gestaltungsideen der Bewohner sind ein Fundgrube für jeden Hobbygärtner. Es braucht etwas Zeit, das rund 22 ha umfassende Wohngebiet zu erkunden. Kleine Vor- und große Hintergärten bestimmen das Bild in den Straßenzügen. Die Zäune, Spaliere und Torbögen an den farblich gestalten, oder gemauerten Gebäuden geben Rankpflanzen Halt und Rahmen.

 

Sie finden die Steenkampsiedlung
zwischen Osdorfer Weg und der Trabrennbahn Bahrenfeld, 22607 Hamburg

 

Die Steenkampsiedlung ist frei zugänglich.

 

Bus Linien 1, 2, 3 – Bahrenfeld Trabrennbahn

 

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